Gleich, gemischt und menschengerecht.

Ortner, Laurids
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1988

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IRB: Z 355

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Zusammenfassung

Der Artikel beschreibt die Befindlichkeit des heutigen (europäischen?) Menschen. 1. Die Demokratie sorgte für die weitgehende Abschaffung des Wertens. "Freiheit und Gleichheit" auch im Bauen: die Wahrnehmung inzwischen frei von moralischen Wertvorstellungen, kennt keine "schlechte" Architektur mehr, Einprägsamkeit geht vor Bedeutung. 2. Aufgrund der Struktur des Wahrnehmungsapparates herrscht eine Jagd nach neuen Bildern, nach Erlebnissen. Ein rasanter, weltweiter, computergestützter Austausch hat eingesetzt und einen amphoren Strom aus Versatzstücken geschaffen, dessen Geschwindigkeit der Einzelne nicht durchhalten kann. Gleichzeitig danken Ideologien und politische Systeme ab. 3. Weder Körper noch Geist sind mehr, was sie einst waren (Hochleistungssport, Fotogenität z.B.). Was ist angesichts des "Ersatzmenschen" menschengerechtes Bauen? Unausgesprochene Basis "menschengerechter Architektur" war die heile Familie, der ein heiles Zuhause geschaffen werden sollte. Die gibt es nicht mehr. Architekten verstehen endlich die Zeichen der Zeit. (GUS)

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In: Architekt, (1988), Nr.12, S.649-651, Abb.

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