Horst Wessel. Untersuchung einer Legende.
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SEBI: 89/3487
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Zusammenfassung
Der "Märtyrer der Bewegung" Horst Wessel und die Legende um seine Ermordung war eines der wichtigsten Versatzstücke der NS-Kampfpropaganda gegen den politischen Gegner.Dabei konnte die NS-Propaganda auf die Popularität des Berliner SA-Führers und auf das noch zu seinen Lebzeiten verbreitete, von ihm verfaßte Lied zurückgreifen.Mit dieser Sonderstellung legitimiert der Autor die Untersuchung des "Kriminalfalls" Wessel, der Entstehung des Mythos um seine Person und dessen Stellung im Rahmen der Geschichte der Kampfsportverbände und des politischen Radikalismus der Weimarer Republik in Berlin.Die Analyse der Vermarktung Wessels in der Kampfzeit der NSDAP ist gleichzeitig eine Untersuchung der Praktiken des damaligen Berliner Gauleiters Joseph Goebbels.In der Phase nach der Machtergreifung wurde der Horst-Wessel-Kult zum Parteikult schlechthin, der bewußt auf die opportunistischen "Märzgefallenen" und "Konjunkturritter" zielte.Erst angesichts des Krieges rückte die Wessel-Verherrlichung im Vergleich zum Heldenkult um die gefallenen Frontsoldaten in den Hintergrund. wef/difu
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Nationalsozialismus, Radikalismus, Parteigeschichte, Literatur, Film, Kultur, Verband, Partei, Stadtgeschichte, Biographie, Institutionengeschichte, Wissenschaft/Grundlagen, Geschichte
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Köln: Böhlau (1988), VI, 202 S., Abb.; Lit.(Diss.; Braunschweig 1987)
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Nationalsozialismus, Radikalismus, Parteigeschichte, Literatur, Film, Kultur, Verband, Partei, Stadtgeschichte, Biographie, Institutionengeschichte, Wissenschaft/Grundlagen, Geschichte