Fluchtburg oder Festung Europa? 6. Mai 1991 in der Merkator-Halle Duisburg.

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Düsseldorf

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ZLB: 92/134

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Europa ist seit langem einem starken Zuwanderungsdruck ausgesetzt. Jährlich reisen mehrere Hunderttausend Asylbewerber und Aussiedler in die Bundesrepublik ein. Mit erheblichen weiteren Zuwanderungen ist zu rechnen. In der einheimischen Bevölkerung wächst die Besorgnis, es kämen zu viele. Dabei erreicht uns von den weltweiten Flüchtlingsströmen nur ein kleiner Teil. Die Hauptlast tragen die Aufnahmeländer in der Dritten Welt. Es ist unumstritten, daß neben der politischen Debatte bei uns in Deutschland auch die Bedingungen in den Herkunftsländern berücksichtigt werden müssen. Eine Politik zur Beseitigung der Fluchtursachen kann jedoch erst mittel- bis langfristig erfolgreich sein. Wird man trotzdem die Aktzeptanz der Bevölkerung dafür gewinnen können, daß ein erheblicher Teil der Steuergelder ins Ausland fließt, obwohl der Zuwanderungsstrom zunächst nicht versiegt? Die Veranstalter dieses Forums versuchten durch Referate und Diskussionen zur Klärung beizutragen. geh/difu

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163 S.

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