Grundwasser-Gefährdungsabschätzung durch Emissions- und Immissionsmessungen an Deponien und Altlasten.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Tübingen

item.page.language

item.page.issn

0935-4948

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 4-2005/845

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Zur Quantifizierung der Art und des räumlichen Ausmaßes einer Schadstoffbelastung im Grundwasserabstrom einer Deponie bzw. Altlast wurde eine Mess- und Auswertestrategie entwickelt, die eine Bewertung der Emission und Immission erlaubt. Im Gegensatz zur bisherigen Betrachtungsweise wird bei dem vorgestellten Ansatz, die im Förderstrom gemessene Konzentration als eine Mischkonzentration des räumlichen Bereiches zwischen zwei Isochronen interpretiert. Wenn die theoretischen Grundlagen der Inversion und die Umsetzung in ein numerisches Programm zur Auswertung der in den Pumpbrunnen gemessenen Konzentrationsganglinien gezeigt werden, ergeben sich zwei unterschiedliche Anwendungsmethoden des Inversionsansatzes in der Praxis, die zu zwei Verfahrensmöglichkeiten mit unterschiedlichem finanziellen Aufwand und im Detaillierungsgrad der Resultate der Inversion führen. Das Programm, das auf den dargestellten Grundlagen kodiert wurde und Teil einer Anlage zu der Arbeit ist, erlaubt die gleichzeitige instationäre Auswertung mehrerer Konzentrationsganglinien in ungleichförmigen dreidimensionalen Strömungsfeldern, wobei die Heterogenität der Hydraulik- und Transportparameter berücksichtigt werden kann. Die Effekte einer Dispersion sowie einer Retardation können ebenfalls berücksichtigt werden. Als Resultat der Inversion können gesicherte Aussagen zu den geforderten Bewertungskriterien einer Grundwassergefährdungsabschätzung getroffen werden. Diese Bewertungskriterien sind die Immission des Schadstoffs über einen Kontrollquerschnitt im Abstrom einer Verdachtsfläche, die mittlere Konzentration über den betrachteten Abstrombereich und die maximal mögliche Konzentration innerhalb dieses Kontrollbereiches. Weiterhin sind Aussagen über mögliche räumliche Verteilungen des Schadstoffs auf dem Untersuchungsquerschnitt durch eine geeignete Verfahrensdurchführung und Inversion möglich. goj/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

136 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Tübinger geowissenschaftliche Arbeiten (TGA); C 66