Migrantinnen und Jugendhilfe. (Heftthema)
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik
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Datum
1999
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Herausgeber
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Frankfurt/Main
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Zs 3644-4
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Zusammenfassung
Heft 2/99 ist dem Schwerpunktthema "MigrantInnen und Jugendhilfe" gewidmet. Erst mit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes wurde ausländischen Kinder bzw. ihren Eltern im Prinzip ein Anspruch auf Leistungen und Angebote der Jugendhilfe zugestanden. In dem ins Thema einführenden Beitrag "Inanspruchnahme von Erziehungshilfe durch Ausländer" vermittelt Karl Späth nach einer Darstellung der Grundlagen für den Anspruch auf Erziehungshilfe und den Einschränkungen für ausländische Kinder und Familien einen umfassenden Überblick zur Inanspruchnahme von Erziehungshilfe durch Migranten. Dabei befaßt er sich mit den Gründen der Nichtinanspruchnahme von Erziehungshilfen und fordert u.a. die Angebote wirksamer auf die besonderen Bedarfslagen jugendlicher Migranten und ihren Eltern auszurichten. In seinem Aufsatz "Interkulturelle Kompetenz in der Erziehungshilfe" stellt Gari Pavkovic, ausgehend von eigenen Erfahrungen, Möglichkeiten zur interkulturellen Öffnung der Erziehungsberatung dar. Dabei entwickelt er Prinzipien für eine kompetente Beratung von ausländischen Familien und ein Modell interkultureller Beratungstätigkeit. Die drei Autoren des Beitrags "Migration und Jugendhilfe am Beispiel des Internationalen Familienzentrums in Frankfurt am Main" Paul Friese, Cengiz Deniz und Volker Schmitt berichten über ihre Erfahrungen in der Interkulturellen Erziehungsberatungs- und Familienberatungsstelle, die intensive sozialpädagogische Einzelberatung und Familienhilfe mit einschließt und interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter voraussetzt. Über "Ambulante Jugendhilfe mit delinquenten Migrantenjugendlichen" schreiben Harald Assmann und Herbert Nuschenpickel in dem gleichnamigen Artikel und erläutern an Fallbeispielen, wie in sozialen Trainingskursen auf die unterschiedlichen Lebenslagen jugendlicher Migranten eingegangen werden kann. Mathias Schwabe stellt in seinem Beitrag "Fremd und unverständlich - Heimkarrieren von Migrantenkindern" anhand von zwei Fallbeispielen die spezifische Situation von Migrantenkindern in Heimen dar und entwickelt Ansätze für eine interkulturelle Öffnung stationärer Einrichtungen der Erziehungshilfe. s-h/difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Zeitschrift für Migration und Soziale Arbeit
Ausgabe
Nr. 2
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S.