Torn between two lovers: Möglichkeiten und Grenzen der Bodenwertsteuer im Rahmen der Flächenhaushaltspolitik.

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0931-0983

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ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717

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Abstract

Immer wieder wird die Bodenwertsteuer in die Debatte um den Kampf gegen die zunehmende Flächeninanspruchnahme eingebracht. Liberale Ökonomen befürworten sie, weil sie - als neutrale Steuer - einen als effizient unterstellten Bodenmarkt nicht beeinträchtigt. Die Gegenauffassung sieht sie gerade als geeignetes Instrument an, um bodenmarktpolitische Ineffizienzen zu beheben. Der gordische Knoten kann über die Interpretation von Grund und Boden als Realoption durchschlagen werden. Mit der Bebauung von Grundstücken geht ein Flexibilitätsvorteil verloren, wodurch zusätzliche Kosten für die Verfügbarmachung von Grund und Boden entstehen. Tauschgewinne werden nicht ausgeschöpft, die soziale Wohlfahrt wird verringert. Zudem sind bei Baugebietsneuausweisungen Nutzen und Kosten entkoppelt, so dass Rent-Seeking-Probleme entstehen. Die Bodenwertsteuer sollte diese Ineffizienzen zumindest reduzieren. Bodenrichtwerte als Bemessungsgrundlage sind diesbezüglich allerdings nur beschränkt tauglich. Solange die Grundsteuer-Problematik wissenschaftlich noch unzureichend durchdrungen ist, bieten sich für die Politik pragmatische Lösungen an.

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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

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Nr. 3

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S. 313-333

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