Metropolitanität ohne Identität? Das Städtebauprojekt Stuttgart 21 und der Kampf um den Stadtraum.
Diplomica
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Datum
2013
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Herausgeber
Diplomica
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
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ISSN
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Standort
ZLB: Kws 108/172
Dokumenttyp
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Zusammenfassung
Städtebau und Stadtplanung als zielgerichtete politische Prozesse der Stadtentwicklung entsprechend ihrer Potenziale und dementsprechender Ideale sind nicht nur als Entwürfe eines Raumbildes zu betrachten, sondern vielmehr als initiative Projekte der Nutzungskonfiguration zu analysieren. Die Konzeption von Leitbildern als Medien der Architekturplanung symbolisieren zeitgenössische Perspektiven auf Stadtstruktur und lokale Identität. Die Transformation des städtischen Raums wird somit direkt zum Kristallisationspunkt kollektiver Aushandlungsprozesse auf Basis unterschiedlicher Verwertungsinteressen. Diese werden am Beispiel des Städtebauprojekts Stuttgart 21 anhand einer kulturwissenschaftlichen Perspektive untersucht, um abseits der politischen Planungsverfahren den Stadtraum als Bedeutungsträger sowie Kristallisationspunkt urbaner Identität im Zeitgeist glokaler Stadtentwicklung als wirkenden Akteur der Stadtplanung herauszuheben. Folglich sollen die projektbezogenen Kommunikationsprozesse im Hinblick auf die konstruierte stadträumliche Repräsentativität untersucht werden, um abschließend die metropolitane Symbolik als aktives Leitbild der Stadtentwicklung herauszuarbeiten.
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
98 S.