Kurzfristige Wachstumseffekte von Naturkatastrophen. Eine empirische Analyse der Flutkatastrophe vom August 2002 in Sachsen.

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Frankfurt/Main

Sprache

ISSN

0931-0983

ZDB-ID

Standort

ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Die Häufigkeit von Naturkatastrophen hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, welche ökonomischen Konsequenzen mit dem Auftreten von Naturkatastrophen verbunden sind. In der Literatur werden sowohl Argumente für positive als auch negative Wachstumseffekte diskutiert. Der Aufsatz untersucht mit Hilfe von ökonometrischen Zeitreihenmodellen, inwieweit sich die Hochwasserkatastrophe vom August 2002 kurzfristig auf das Wirtschaftswachstum in Sachsen ausgewirkt hat. Den Ergebnissen zufolge überwogen die positiven Wachstumseffekte. Ohne die Flutkatastrophe wäre das Wachstum des sächsischen Bruttoinlandsproduktes in den Jahren 2002, 2003 und 2004 vermutlich um 0,6, 1,8 beziehungsweise 0,5 Prozentpunkte niedriger ausgefallen.
Throughout the last centuries an increasing number of natural disasters could be observed. Thus, the interest in the economic consequences of natural disasters grew significantly. The related literature discusses both positive and negative consequences. In this paper we employ econometric time series models to study the short-term growth effects of the flood catastrophe of August 2002. The results indicate that the real growth rate in the years 2002, 2003 and 2004 would have been considerably lower if the flood catastrophe would not have occurred.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

Ausgabe

Nr. 2

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Seiten

S. 209-232

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