Passgenau? Bessere Kinderteilhabe durch Pass-Systeme.

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Berlin

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EDOC

Abstract

Bisher ist es in weiten Teilen des Landes noch nicht gelungen, Kindern aus armutsbetroffenen Familien gleiche Chancen zu ermöglichen. Es scheitert am fehlenden Angebot, den Kosten oder den bürokratischen Hürden. Dieses böll.brief fragt, inwieweit Pass-Systeme hier Abhilfe schaffen können und das Potential haben, die Nutzung der bestehenden BuT-Leistungen zu vereinfachen, sie sinnvoll zu ergänzen und auszubauen. Zudem wird diskutiert, wie Pass-Systeme dazu beitragen können, vor Ort ein breiteres und zielgruppengerechteres Angebot zu bieten. Von den 357 untersuchten Landkreisen und Städten nutzen lediglich 51 ein Pass-System, in unterschiedlicher Ausgestaltung in Bezug auf die adressierten Personen, die Anspruchsvoraussetzungen und den Leistungskatalog. Dennoch lassen sich drei Typen identifizieren: 1.) Pässe, die ausschließlich BuT-Leistungen administrieren, 2.) erweiterte Sozialpässe, die darüber hinaus auch Zugang zu sonstigen Leistungen öffentlicher und privater Anbieter bieten sowie 3.) Ermäßigungspässe, die derartige Vergünstigungen unabhängig vom Bildungs- und Teilhabepaket ermöglichen. Ausgehend von dieser Bestandsanalyse wird überprüft, welche Faktoren in den Bereichen Information, Antragsverfahren, Gültigkeitsbereich, Technik sowie Datenschutz relevant sind, damit Pass-Systeme wirksamer eingesetzt werden können. Neben einer abschließenden Bewertung der untersuchten Modelle skizziert das Fazit die Idee eines bundesweit einsetzbaren Kinderteilhabepasses.

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böll.brief. Teilhabegesellschaft; 11