Die "Auto"matisierte Freizeit.Kommerzielle Freizeitgroßeinrichtungen als Verkehrsproblem.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Freizeitparks, Multiplex-Kinos, Spaßbäder und Arenen sind sowohl Ausdruck einer überaus innovativen und dynamischen Freizeitindustrie als auch Katalysatoren eines grundlegenden Strukturwandels im Freizeitsektor. Aus stadt- und verkehrsplanerischer Sicht ist der Veränderungsprozeß im Freizeitbereich von erheblicher Relevanz: Das vorhandene Netz (traditioneller) Freizeitangebote wird zunehmend von einem großmaschigeren Netz neuer Angebotsstandorte überlagert. Vor dem Hintergrund des Maßstabssprungs im Freizeitsektor und des dadurch bewirkten Zentralisierungs- und Monopolisierungsprozesses nehmen die mit der Ansiedlung und dem Betrieb großer Freizeitbetriebe verbundenen planungsrelevanten Implikationen kontinuierlich zu; zu nennen sind insbesondere stadtentwicklungsspezifische (Auflösung städtischer Strukturen) und umweltbezogene (Flächenverbrauch) Auswirkungen, vor allem aber die durch Freizeiteinrichtungen verursachten verkehrlichen Konflikte (Erzeugung von Freizeitverkehr und Verkehrsproblemen, Veränderung des Modal split u.ä.). Der vorliegende Beitrag verdeutlicht die Grundzüge der aktuellen Entwicklung im Freizeitsektor, beschreibt die spezifisch verkehrlichen Merkmale und Auswirkungen großmaßstäbiger Freizeiteinrichtungen und entwickelt erste Überlegungen zur verbesserten verkehrlichen Integration neuartiger Freizeitformen. - (n.Verf.)

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Nr.5/6

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S.363-376

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