Das spanische Städtenetz und die hierarchische Gliederung des Raumes.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Nach drei Jahrzehnten intensiver wirtschaftlicher und demographischer Veränderungen ist Spanien ein Land mit hohem Urbanisierungsgrad. Fast 50% der Bevölkerung konzentrieren sich auf 17 Großstadtregionen, die weitgehend mit den Autonomen Gemeinschaften Spaniens übereinstimmen. Innerhalb der spanischen Städtehierarchie nehmen Madrid und Barcelona aufgrund ihres ausgeprägten internationalen Charakters die wichtigsten Positionen ein, gefolgt von sechs national-regional und neun regional bedeutsamen städtischen Zentren. Das als "zentral-peripher" beschriebene Städtesystem stellt ein bedeutendes Potential dar, um die wichtigsten (raumordnungs)politischen Ziele der spanischen Regierung zu erreichen. Gleichwohl weist das System eine Reihe funktioneller Unzulänglichkeiten auf, deren Behebung erhebliche Anstrengungen erforder, bei denen den Strukturfonds der Europäischen Union eine Schlüsselrolle zukommt. Die europäischen Verkehrsstrategien, die auf einen Ausbau der landgestützten Systeme setzen, bewirken jedoch eine stärkere Peripherisierung der ohnehin peripher gelegenen südeuropäischen Städte. Nach Auffassung des Verf. empfiehlt sich für sie eher die Ausrichtung auf ein effektives Luftverkehrssystem. Innerhalb des spanischen Städtesystems sind die Verflechtungen trotz der Anstrengungen zum Ausbau des Verkehrsnetzes nur schwach ausgeprägt. - (Verf.)

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Nr.2/3

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S.221-226

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