Bauliche Infektionspräventionsstrategie. Architekturwissenschaftliche Analyse, Bewertung und Lösungsstrategiezur Kontrolle von Infektionsübertragungswegen in Gebäudesystemen.

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DE

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Braunschweig

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Ziel der Arbeit ist es, die Wechselwirkung von Infektionsketten und der gebauten Umwelt zu analysieren, zu bewerten und eine ganzheitliche Strategie zur baulichen Infektionsprävention abzuleiten. Zunächst werden die Infektionsübertragungswege auf Grundlage der Erkenntnisse der Epidemiologie dargestellt und relevante Faktoren im Zusammenspiel von Infektionsausbreitung und baulichen Aspekten analysiert. Die dabei identifizierten Baukomponenten werden anschließend auf ihre Möglichkeiten der baulichen Infektionsprävention beschrieben und bewertet sowie Optimierungspotenzial der bereits etablierten Baumethoden aufgezeigt. Um neue interdisziplinäre Ansätze zur Lösung des komplexen Themenfeldes der Infektionsunterbrechung zu identifizieren, werden Experten aus unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen befragt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Themen wie z. B. dem Raumnutzungsverhalten, der Gruppendynamik, der Verhaltensökonomie oder kultureller Unterschiede in der Wahrnehmung werden über eine vertiefende Literaturrecherche aufgearbeitet und für die Entwicklung einer transsektoralen baulichen Infektionspräventionsstrategie zunutze gemacht. Zur Kontrolle der Infektionskette wird ein transsektoraler, aus mehreren Komponenten bestehender und skalenübergreifender Ansatz gewählt, die kombinierte Multi-Skalen-Barrieren-Strategie. Die bautechnisch-konstruktive Weiterentwicklung und die baufunktional-prozessuale Optimierung ausgesuchter Baukomponenten mithilfe der Entwicklung neuer interdisziplinärer Methoden stellen die Grundlage der Strategie dar. Die Arbeit stellt mit ihrer Strategie eine strukturierte Grundlage für die Entwicklung einer Vielzahl von neuen Forschungsstudien durch die Kombination der weiter zu optimierenden Baukomponenten mit den neuentwickelten transsektoralen Methoden für die bauliche Infektionsprävention zur Verfügung.

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X, 191 S.

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