Regionale und lokale Kontextfaktoren konventioneller und unkonventioneller politischer Partizipation in Deutschland.

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DE

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Köln

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ZLB: Kws 726/166

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DI
EDOC

Zusammenfassung

Die drei Beiträge der kumulativen Arbeit analysieren konventionelle und unkonventionelle Formen politischer Partizipation in Deutschland. Dabei liegt der Fokus der Analyse auf der Untersuchung von Kontextfaktoren politischer Beteiligung, die auf der regionalen und lokalen Aggregatebene zu verorten sind und soziale, ökonomische und kulturelle Dimensionen umfassen. Methodisch werden hierzu Befragungsdaten der deutschen Wahlstudie (German Longitudinal Election Study; GLES) aus den Jahren 2009 und 2013 mit Kontextdaten verschiedener regionaler Ebenen kombiniert und mittels Mehrebenenanalyse ausgewertet. Zusammenfassend zeigen die drei Beiträge der Arbeit, dass regionale und lokale Kontextfaktoren politischer Partizipation in Deutschland vor allem im Zusammenspiel mit spezifischen anderen Kontexten und Individualfaktoren relevant sind. Während einzig lokale ethnische Heterogenität einen direkten Effekt auf die Wahrscheinlichkeit der Wahlbeteiligung ausübt, lassen sich für die regionalen ökonomischen Kontexte und die Nachwirkungen der historischen Trennung in Ost- und Westdeutschland überwiegend Interaktionseffekte mit anderen Kontext- und Individualfaktoren nachweisen. Weitere Kontexte wie z.B: die regionale konfessionelle Prägung zeigen dagegen keine Effekte.

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Seiten

109 S.

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