Der Mythos von der postindustriellen Welt. Wirtschaftlicher Strukturwandel in Deutschland 1960-1990.
Wallstein
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Wallstein
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DE
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Göttingen
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ZLB: Kws 600/25
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SW
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Abstract
Wirtschaftlicher Strukturwandel in der Bundesrepublik und der DDR am Beispiel von Maschinenbau, Tonträgerindustrie und Tourismusbranche. Der wirtschaftliche Strukturwandel gehört zu den am häufigsten herangezogenen Erklärungsmustern für die Umbrüche im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es werden die gängigen Bilder vom Verschwinden der Industrie und dem Aufstieg des Dienstleistungssektors auf den Prüfstand gestellt. Dazu werden mit dem Maschinenbau, der Tonträgerindustrie und der Tourismusbranche drei historisch-vergleichende Fallstudien für die Bundesrepublik und die DDR vorgelegt, die jeweils der Industrie bzw. dem Dienstleistungssektor zuzuordnen sind oder zwischen diesen beiden Sektoren angesiedelt ist. Alle drei Branchen verändern sich im Strukturwandel des letzten Drittels des 20. Jahrhunderts erheblich, zählen aber weder zu dessen Verlierern noch zu dessen großen Gewinnern. Damit verkörpern sie einen wissenschaftlich wie politisch bislang unzureichend erforschten Durchschnitt. Insbesondere wird gezeigt, wie der Strukturwandel - als ein makroökonomisches Konstrukt - in den Branchen wahrgenommen, vorangetrieben und verarbeitet wurde. Dabei zeigt sich, dass manches gängige Bild in Frage gestellt werden muss.
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277 S.