Lebensplanung junger Frauen. Zur widersprüchlichen Modernisierung weiblicher Lebensläufe.

Dt. Studien-Verl.
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Dt. Studien-Verl.

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Weinheim

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ZLB: 97/1058

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Für die Studie sind berufstätige Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren interviewt worden. Sie zeigt, daß sich die herkömmliche weibliche Lebensführung zwar auflöst, daß aber gleichzeitig neue Handlungsorientierungen und neue Normen entstehen. Für junge Frauen ist Lebensplanung eine neue Erfahrung und zugleich eine Anforderung, der sich keine gänzlich entziehen kann. Sie können heute weder dem traditionell weiblichen noch dem erwerbszentrierten Lebenslauf ohne eigene "Leistungen" folgen. In ihre Lebensplanung werden sie aber allein gelassen. Von Bildungswesen, Politik, Medien und Arbeitsmarkt kommen nur widersprüchliche Impulse. Die häufig geäußerte Befürchtung, in der Krise werden die Frauen "zurück an den Herd geschickt", ist jedoch gegenstandslos, dafür gibt es weder die notwendigen sozialen Strukturen, noch akzeptieren die jüngeren Frauen Lebensform als Hausfrau. Im Zuge der Modernisierung haben sich Lebensführung und Lebenslauf der Mehrheit der jungen Frauen von traditionellen Vorgaben entfernt. Die verschiedenen Lebenslauf-Modelle von familienzentriert bis individualisiert werden in der Studie ausführlich dargestellt. Frauen heute haben verschiedene Orientierungen im Hinblick auf Beruf, Partnerschaft, Familie und auf das Geschlechterverhältnis, und sie haben unterschiedliche Handlungskompetenzen und Ressourcen. Die Bandbreite der Lebensplanung verweist so auf die Pluralisierung der Lebenslagen und der biographischen Optionen von Frauen. difu

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313 S.

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Status passages and the life course; X