Enttäuschung über Energiebranche. Allianz zur Altlastensanierung in NRW erneuert.

Deutscher Fachverl.
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Herausgeber

Deutscher Fachverl.

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Frankfurt/Main

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ISSN

0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Zusammenfassung

Seit dem Jahr 1983 wurden in Nordrhein-Westfalen mehr als eine Milliarde Euro zur Finanzierung von Altlastensanierungen über verschiedene Programme eingesetzt. Im Jahr 1988 wurde der Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband Nordrhein-Westfalen (AAV) gegründet. Der in dem Beitrag vorgestellte AAV beruht auf einer bundesweit einzigartigen freiwilligen Kooperationsvereinbarung der Landesregierung mit der Wirtschaft zur Finanzierung der Aufgaben. Seit seiner Gründung hat der AAV mit über 100 Millionen Euro Maßnahmen zur Sanierung von Altlasten gefördert. Die Kooperationsvereinbarung wurde im Jahr 2002 auf freiwilliger Basis bis zum Jahr 2006 fortgeschrieben. Nach langwierigen Verhandlungen ist es der Landesregierung gelungen, das Kooperationsmodell über diesen Zeitpunkt hinaus für fünf Jahre fortzusetzen. Nach der erneuten Vereinbarung können zukünftig auch Flächen vom AAV saniert werden, für die kein Verursacher mehr herangezogen werden kann. Laut nordrhein-westfälischem Altlastenkataster, das fortlaufend aktualisiert und ergänzt wird, gibt es in Nordrhein-Westfalen derzeit 55.764 erfasste altlastverdächtige Flächen. 5.319 Sanierungen sind abgeschlossen oder laufen noch. Die Chemische Industrie und die Entsorgungswirtschaft ist der Kooperationsvereinbarung mit zahlreichen Unternehmen beigetreten, allerdings ist in der Energiewirtschaft die Bereitschaft, sich im AAV zu organisieren, sehr gering.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Entsorga-Magazin

Ausgabe

Nr. 1/2

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Seiten

S. 34

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