Manfred Zumpe. Der Klang von Architektur.

Sandstein
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Dresden

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ZLB: Kws 100,3/155

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Abstract

»Architektur ist erstarrte Musik« – diese von Johann Wolfgang von Goethe formulierte Sicht auf das Bauen kann bildhaft auch auf das Lebenswerk des Architekten Manfred Zumpe (*1930) übertragen werden. Dem ab Mitte der 1950er Jahre von Typenprojektierung geprägten Baugeschehen der DDR wirkte er mit neuen Ideen entgegen und verlieh seinen Bauwerken mit Rhythmisierung und der Variation eines Gestaltungsthemas eine vielfältige, musisch anmutende Qualität. International bekannt wurde er mit seinen stadtbildprägenden Hochhäusern in Berlin-Ost, der Entwicklung des Zwölfeckhauses und seinen Forschungen zum modernen Wohnen. Nach der Wiedervereinigung von den strikten baupolitischen Zwängen befreit, realisierte er als freiberuflicher Architekt zahlreiche individuell entworfene Mehrfamilienhäuser und öffentliche Bauten. Parallel dazu lehrte er als Honorarprofessor für das Entwerfen von Wohnbauten an der TU Dresden. Nach der Übernahme seines Vorlasses widmet ihm die Stiftung Sächsischer Architekten die Ausstellung »Manfred Zumpe. Der Klang von Architektur« im Haus der Architekten in Dresden und diesen Band in der stiftungseigenen Schriftenreihe »Beiträge zur Architektur«.

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Beiträge zur Architektur; 7