Bürgerpartei und Bauernbund in Württemberg. Konservative Parteien im Kaiserreich und in Weimar (1895-1933). Mit einer Beltage: Wahldaten und Wahlkarten (CD-ROM).

Weber, Reinhold
Droste
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Datum

2004

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Herausgeber

Droste

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Düsseldorf

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 2004/3022-CDROM

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI
CD

Zusammenfassung

Der Konservatismus ist das Stiefkind der Parteienforschung. Die föderalistische Grundkonstante in der deutschen Geschichte wurde bei den ohnehin kaum erforschten konservativen Parteien bislang nicht beachtet. Generalisierend wird Konservatismus meist gleichgesetzt mit seiner preußisch-junkerlichen Variante. Dass "konservativ" in Preußen etwas anderes bedeutet als im "liberalen Musterländle" Württemberg, scheint jedoch auf der Hand zu liegen. Württemberg weist neben seinen sozialstrukturellen auch regionaltypische Besonderheiten im Parteiensystem auf. Die Etablierung eines parteipolitisch organisierten Konservatismus erfolgte hier mit deutlicher zeitlicher Verzögerung. Darüber hinaus kam es zu einer dauerhaften organisatorischen Trennung zwischen ländlichem Konservatismus in Form des Württembergischen Bauernbundes und einem städtisch verankerten Konservatismus der Deutschkonservativen bzw. nach 1918 der Württembergischen Bürgerpartei. Diese Bürgerpartei als Ableger der reichsweit agierenden DNVP war neben der organisatorischen Konstanz des Bauernbundes einer der wichtigsten Faktoren der regionalspezifischen Parteienkonstellation in Württemberg nach 1918/19. Weiterhin ist der im Reichsvergleich späte und nur schwache Wahlerfolg der NSDAP in Württemberg von besonderem Interesse. Die Analyse der sozialkulturellen Verankerung der beiden württembergischen konservativen Parteien bietet daher einen der Schlüssel zum Verständnis dieser regionalen Abweichung. In der Verbindung von "moderner" Parteien- und Wahlgeschichte leistet die Untersuchung nicht nur einen Beitrag zur Parteiengeschichte Württembergs im wilhelminischen Kaiserreich und in der Weimarer Republik, sondern veranschaulicht darüber hinaus auch die Vielgestaltigkeit und den Wandel des Konservatismus in Deutschland. difu

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Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

606 S.

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Stichwörter

Serie/Report Nr.

Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; 141

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