Nachhaltige Raumentwicklung in Österreich.

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Wien

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ZLB: 2001/732-4

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Abstract

Die Arbeit entwickelt zunächst, ausgehend von den langfristigen ökologischen Anforderungen, ein lebensqualitätsorientiertes Wohlstandsmodell einer nachhaltigen Gesellschaft. Dabei wird durch die Transformation von ökologischen Anforderungen in gesellschaftliche Qualitätsziele, wie Entschleunigung, Dematerialisierung oder Natürlichkeit, ein Lebensstil definiert, durch den eine zukunftsverträgliche Optimierung der Lebensqualität möglich wird. Zunächst werden in der Studie die einzelnen Strukturschichten anhand ihres möglichen Beitrages zur nachhaltigen Raumentwicklung beleuchtet und Ansätze zu ihrer zielgerichteten Weiterentwicklung dargestellt. Anschließend wird die synergetische Vernetzung der vier Strukturschichten als zweite Hauptaufgabe einer Raumentwicklung behandelt, wobei die Siedlungsstruktur den Ausgangspunkt für diese Vernetzung bildet. Entwicklung durch Vernetzung und Vernetzung durch Entwicklung sind zwei strategische Ansätze, die in diesem Kontext zur Kombination von Entwicklungs- und Vernetzungsaufgaben dienen sollen. Abschließend wird gezeigt, dass neben der inhaltlichen Ausrichtung der Raumordnung eine Förderung ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz durch Beteiligung der Betroffenen stattfinden sollte. Das Konzept verknüpft ökologische mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungsaspekten unter räumlichen Gesichtspunkten. sg/difu

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247 S.

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Schriftenreihe des Österreichischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung; 4