Raumverhältnisse für Kinder und Jugendliche im Bahnhofsviertel Frankfurt am Main. Eine empirische Untersuchung im Kontext geplanter Gentrifizierungsmaßnahmen.

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Frankfurt/Main

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ZLB: Kws 40/21

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DI

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Abstract

Die Frankfurter Innenstadt befindet sich in einem regen Wandel ihrer Infrastruktur. Im Zuge der Aufwertung der Stadtviertel verändert sich mit der Einbuße der Gestaltungsfreiräume der dort lebenden Kinder und Jugendlichen auch deren Lebenskultur. Der Autor untersucht, wie die Heranwachsenden durch die Gentrifikationsmaßnahmen des Bahnhofsviertels von den Straßen verdrängt werden und welche Auswirkungen sich hierdurch insbesondere auf die Interessenvertretung jener von ihnen ergeben, welche durch ihre sozioökonomische Situation benachteiligt sind. Hierbei verdeutlicht er den gesellschaftlichen Prozess, der vom Verlust der Straßenkindheit, über eine daraus resultierende Institutionalisierung der Kindheit, bis hin zur Verinselung der Lebensräume von Kindern und Jugendlichen sowie zur Mediatisierung ihrer Erfahrungswelt führt.

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76 S.

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