Überfremdungsdiskurs und die Virulenz von Fremdenfeindlichkeit vor dem Hintergrund internationaler Migrationsbewegungen.

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Zürich

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ZLB: 97/341

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DI

Abstract

Die sogenannte "Überfremdung", die in vielen europäischen Ländern von Politikern aller Schattierungen als politisches Mittel benutzt wird und viele Bürger verunsichert, ist ein komplexes Spiegelbild der angeblichen Ängste und Nöte der entwickelten Industrieländer. Das bis heute daraus entstandene dumpfe Unverständnis und die Ablehnung zahlreicher Mitbürger gegenüber allem Fremden ist ein Ergebnis der Entwicklung der Asyl- und Aufnahmepolitik der 80er Jahre. Am Beispiel der Schweiz werden in diesem Zeitraum die Anstrengungen der Asylgesetzgebung und die Bestrebungen der politisch rechtsaußen angesiedelten "Nationalen Aktion" in ihren Parteipublikationen (insbesondere in der Zeitschrift "Volk + Heimat") und gezielten fremdenfeindlichen Aktionen untersucht. Die Autoren konzentrieren sich auf die Darstellung eines xenophoben Diskurses, der sämtliche Diskurse umfaßt, welche die Fremden argumentativ in den Vordergrund stellen und eine präjudikativ gegen Fremde gerichtete Haltung einnehmen. Dabei interessieren besonders die Präsentation, die Kombination und die Gewichtung der Begriffe "Volk", "Nation" und "Rasse". mabo/difu

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357 S.

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