Unternehmerbilder im Wilhelminischen Deutschland. Ein Beitrag zur Mentalitätsforschung unter besonderer Berücksichtigung des Raumes Mönchengladbach-Krefeld.

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Duisburg

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ZLB: 92/4607

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DI

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Abstract

Mit dem rasanten Wirtschaftsaufschwung der Gründerzeit entwickelte sich nach 1871 ein freies Unternehmertum, das es vorher mit einer derartigen Finanz- und Wirtschaftsmacht noch nicht gegeben hatte. Die Studie untersucht neben den durch Parteiprogramme, Reden oder Propagandaschriften herangezogenen, ideologisch fixierten Unternehmerbildern von Parteien, Massenorganisationen und Verbänden auch Vorstellungen der Bevölkerung über das freie Unternehmertum. Die Arbeit umfaßt die Periode von 1890-1914. Die seit langem angesiedelte Textilindustrie und die vorwiegend katholische Bevölkerung sind weitere Faktoren, um ein überschaubares Gefüge abzugeben. Der Autor bezieht sich im wesentlichen auf die Vorstellungen der Sozialdemokratie, des bürgerlichen Milieus und der konservativen Kräfte, die in ihren Beurteilungen und Meinungen Forscher, Handelsunternehmer und jüdische Industrielle mit den ursprünglichen Herkunftstypen in Verbindung bringen. mabo/difu

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462 S.

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