Materialien zur soziologischen Bedeutung "exogener Faktoren" in der Ätiologie der Jugenddelinquenz.

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SEBI: 78/5622

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Abstract

Nach einer einleitenden Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzeptionen der Kriminologie bemüht sich die Arbeit nachzuweisen, daß in der deutschen kriminologischen Literatur soziale Faktoren hauptsächlich in psychologischem Kontext interpretiert werden. Dies bedeutet Man schließt von durch Sozialdaten ermittelten sozialen Positionen auf Eigenschaften der Positionsinhaber und erklärt aus ihnen die Delinquenz bzw. man findet die Ursache der Abweichung in der abweichenden Motivation. Die Arbeit versucht im folgenden dieser psychologischen Betrachtungsweise von Sozialfaktoren eine soziologische Betrachtungsweise gegenüberzustellen. Ausgehend von der These, daß delinquentes Verhalten zum Teil das Ergebnis der Orientierung an akzeptierten sozialen Verhaltenserwartungen ist und daß der Druck und die Möglichkeit zu deren Befolgung im Sozialsystem unterschiedlich verteilt sind, wird die kriminogene Bedeutung folgender fünf Sozialfaktoren erörtert Jugendalter, Geschlechtszugehörigkeit, Schichtzugehörigkeit, ökonomischer Status und Familienstruktur. Die Untersuchung dieser Sozialfaktoren im Zusammenhang mit abweichendem Verhalten stützt sich nicht nur auf Erklärungsangebote der kriminologischen Literatur, sondern auch auf empirische Daten zur Jugenddelinquenz, die 1956 von der Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes Ludwigshafen/Rhein gesammelt wurden. bg/difu

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Jugendkriminalität, Kriminologie, Kriminalsoziologie, Soziographie, Demographie

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Ludwigshafen/Rhein: (1970), 348 S., Tab.; Lit.

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Jugendkriminalität, Kriminologie, Kriminalsoziologie, Soziographie, Demographie

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