Wie offen sollen Verkehrsbetriebe sein? Open Data: Eine Analyse des Für und Wider.

E. Schmidt
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Herausgeber

E. Schmidt

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

Sprache

ISSN

0340-4536

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Das wirtschaftliche Potenzial und die Innovationskraft von Open Data sind hoch. In vielen Regionen und Fachbereichen hat die Politik die Vorteile einer offenen Datenbereitstellung erkannt und fördert unter anderem Open Data-Projekte auch im Verkehrsbereich. Der Vorteil für die Verkehrsunternehmen liegt in der steigenden Zufriedenheit der Fahrgäste durch umfangreichere Informationsangebote, die die Zugangshemmnisse zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) senken. Langfristig wird sich das positiv auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsangebote auswirken. Deutsche Verkehrsunternehmen sind den Schritt zur offenen Datenbereitstellung bisher eher selten gegangen. Sie schrecken davor zurück, die Einheit von Informationsangebot und Fahrkartenverkauf auseinderzureißen. Viele Verkehrsunternehmen argumentieren daher, dass der Übergang von der Information zum Fahrkartenerwerb auch weiterhin über die Plattform des Verkehrsdienstleisters und damit exklusiv über das System des jeweiligen Betreibers laufen sollte. Eine Verbindung über Drittanbieter würde sich der Kontrolle der Verkehrsbetriebe entziehen und könnte bei ungenauen Auskünften zu Unmut bei den Fahrgästen führen. Anders sieht es in Großbritannien aus. Dort wurde anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London bewusst auf Open Data gesetzt. Auf diese Weise konnten das Informationsnetz über die gesamte Stadt ausgedehnt und Mobilitätsangebote vernetzt werden.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Verkehr und Technik

Ausgabe

Nr. 6

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Seiten

S. 218-222

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