Unter schwingenden Gewölben. Kunstmuseum Ravensburg. Entstehung und Architektur.

Wasmuth
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Wasmuth

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Tübingen

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ZLB: Kws 451/63

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Abstract

In Ravensburg hat die moderne Kunst eine neue Heimat gefunden, das neue Kunstmuseum in der Burgstraße, das am 9. März eröffnet wurde. Es beheimatet eine der größten Privatsammlungen Süddeutschlands mit Werken des 20. Jahrhunderts, die der frühere Werbeberater Peter Selinka mit seiner Frau Gudrun zusammengetragen hat. Unter beschwingten Ziegelgewölben stehen den Kuratoren ideale Ausstellungsbedingungen zur Verfügung. Es bietet Raum für Wechselausstellungen und Kreativ-Angebote. Darüber hinaus ist es das erste nach dem Passivhaus-Standard zertifizierte Kunstmuseum. Mit seiner äußerst wirksamen Wärmedämmung, seinem fortschrittlichen Energiemanagement mit ausgeklügelter Wärmerückgewinnung und einer Geothermieanlage setzt das vom Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei errichtete Gebäude ökologische Maßstäbe im Museumsbau. Mit seiner lebendigen Fassade aus wiederverwendeten Abbruchziegeln und dem archaischen Baukörper stellt es ein neues Wahrzeichen unter den Baudenkmalen der Altstadt dar.

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120 S.

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