Politische Ökonomie strukturellen Wandels in Ostdeutschland. Eine politik- und verwaltungswissenschaftliche Studie zum Transformationsprozeß am Beispiel Brandenburgs im Zeitraum 1990-1995.
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DE
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Halle/Saale
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ZLB: 2000/3172
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DI
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Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, inwiefern man im Vereinigungsprozess von einer Verminderung oder Steigerung staatlicher Steuerungsfähigkeit sprechen kann. Zentrale Frage ist, ob aufgrund des strukturellen Konservatismus auf der Makroebene komplementär spezifisch ostdeutsche Problemlösungsstrategien bzw. Strategien zur Problembeherrschung auf der Mesoebene in Form von Politiknetzwerken entwickelt wurden. Kann man von einer Rückverlagerung der Strukturpolitik in die Gesellschaft sprechen, oder ist der Staat im Gegenteil weitgehend unangefochtener Akteur, der Grundsatzentscheidungen trifft und auf Kooperation intermediärer Organisationen nicht angewiesen ist? Variieren die Strategien in verschiedenen Phasen der Transformation? Oder sorgen nach ordnungspolitischer Etablierung allein Märkte für einen Strukturwandel? In Anwendung eines analytischen Konzepts zur Beschreibung der Politischen Ökonomie strukturellen Wandels im Vereinigungsprozess soll herausgefunden werden, ob in strukturpolitischen institutionellen Arrangements die Akteure miteinander verbunden sind, wie die Interessenkonstellationen aussehen, welche Strategien und Leitbilder die einzelnen Akteure in verschiedenen Transformationsphasen verfolgen und welche Instrumente sie zur Zielerreichung einsetzen. Dabei wird insbesondere untersucht, ob es im Vereinigungsprozess solche Adaptionsstrategien auf dezentraler Ebene gab. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Produktionsfaktoren Kapital und Boden und vernachlässigt die strukturpolitischen Implikationen des Faktors Arbeit bzw. der Arbeitsmarktpolitik. Es werden institutionelle Arrangements und strukturpolitische Strategien in einzelnen Phasen der Transformation untersucht, wobei das Hauptaugenmerk auf die Entstehung, die Aufgaben/Leistungen und die Variationen der institutionellen Akteursstrategien gelegt wird. goj/difu
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Seiten
333 S.