Die Nachhaltige Integration informeller Siedlungen. Eine Untersuchung am Beispiel des Barrios Julian Blanco in Caracas.

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Dortmund

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ZLB: 2009/849

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Abstract

In lateinamerikanischen Städten gibt es ein großes Bevölkerungswachstum. Ursache dafür ist insbesondere der Zuzug aus ländlichen Regionen in der Hoffnung auf wirtschaftliche und soziale Verbesserungen. Die räumliche Aufnahmefähigkeit der Städte ist allerdings begrenzt, die wachsende Bevölkerung siedelt sich in informellen Wohnsiedlungen am Rande der Städte an. Diese Slums, in Venezuelas "Barrios" genannt, haben einen unklaren rechtlichen Status, zudem mangelt es an infrastruktureller Ausstattung jeglicher Art. Auch in der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist dieses Phänomen zu beobachten. Die Barrios liegen räumlich von der restlichen Stadt getrennt im Bereich der Hänge rund um die Stadt und sind gekennzeichnet durch baulich und hygienisch miserable und gefährliche Zustände. Hinzu kommt für die dort lebende Bevölkerung eine soziale Ausgrenzung gegenüber der restlichen Stadt. Das Studienprojekt untersucht die Situation vor Ort und erarbeitet Ansatzpunkte für eine nachhaltige Integration der Barrios in die Stadt. Anknüpfend an vorhandene Aufwertungsprojekte wird ein Leitfaden erstellt um den Umgang mit informellen Siedlungen in Caracas zu evaluieren und wendet diesen für das Fallbeispiel des CAMEBA-Projektes im Barrio Julián Blanco an. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für die Durchführung künftiger Aufwertungsprojekte in Caracas.

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87 S.

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Dortmunder Beiträge zur Raumplanung. Projekte; P 30