Hohes Alter, aber nicht für alle. Wie sich die soziale Spaltung auf die Lebenserwartung auswirkt.

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Berlin

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ZLB: Kws 566/58

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Abstract

Seit gut einem Jahrhundert steigt die mittlere Lebenserwartung global stetig. Von geschätzt rund 30 Jahren um 1900 ist die Menschheit heute bei einem Durchschnittsalter von rund 71 Jahren angelangt. Kann sich dieser Trend immer weiter fortsetzen? Langlebigkeits-Optimisten sind überzeugt, dass schon heute Menschen leben, die im Prinzip 150 Jahre alt werden können. Doch in vielen Industrieländern ist die Gesellschaft gespalten in Gruppen, die ein sehr hohes Alter erreichen und dabei lange fit und gesund bleiben, und weniger Privilegierte, die häufiger erkranken und früher sterben. Denn die Gesundheit und damit die durchschnittliche Lebenszeit werden wesentlich von zwei Faktoren bestimmt: dem Sozialstatus und dem Bildungsgrad. Die Studie zeigt, wie die weltweiten Unterschiede bei der Lebenserwartung zustande kommen.

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41 S.

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