Die Funktion des Diensteides in Kommunalverwaltungen. Der Einfluß des Diensteides als behördliches Sozialisationsinstrument auf das Arbeitgeber-Beschäftigten-Verhältnis.
Verl. f. Verwaltungswiss.
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Verl. f. Verwaltungswiss.
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DE
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Frankfurt/Main
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ZLB: Kws 757/19
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Zusammenfassung
Der im bundesrepublikanischen öffentlichen Dienst geforderte Diensteid soll einen neuen Mitarbeiter verpflichten, seine Aufgaben gesetzestreu, pflichtbewusst und gerecht zu erfüllen. Magisch-religiös verwurzelte Eideszeremonien erscheinen eigentümlich in einer aufgeklärt-säkularen Gesellschaft. Doch ebendiese Anachronismen können grundlegende Integrationsfunktionen in die Interaktionsumwelt am kommunalbehördlichen Arbeitsplatz erfüllen. Diese Untersuchung zur Funktion des Diensteides soll dessen Hintergründe, Potenziale und Grenzen ergründen und nicht zuletzt dazu beitragen, das bislang kaum untersuchte Verhältnis zwischen einer Kommunalverwaltung und ihren Beamten zu verstehen. Dieses Verständnis ist indes notwendig, will man einerseits in Innenverhältnisse behördlicher Arbeitsbeziehungen steuernd eingreifen und andererseits nicht intendierte Nebenfolgen vermeiden.
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Seiten
119 S.