Realisierung des Deponiekonzeptes der "Inneren Barriere" für Rauchgasreinigungsrückstände aus Müllverbrennungsanlagen.

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Erlangen-Nürnberg

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ZLB: 93/4521

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Abstract

Industrielle Abfallprodukte wie Rauchgasreinigungsrückstände, Müllverbrennungsaschen, Wirbelschichtaschen, Rotschlämme etc. müssen in erheblichen Maße in Deponien abgelagert werden. Hohe Gehalte von Schwermetallen, organischen Verbindungen und leicht löslichen chloridreichen Salzen verhindern den industriellen Zweiteinsatz. Eine optimalen Deponierung über lange Zeiträume ist allein durch eine "Äußere Barriere" nicht gegeben. Zusätzlich ist eine "Innere Barriere" auf kristallchemischer Basis notwendig, die auch andere deponietechnische Eigenschaften verbessert (z. B. Befahrbarkeit). Eine Abwägung der Problematik der verschiedenen Entsorgungswege im Vergleich zum Konzept der "Inneren Barriere" wird in der Diskussion dieser Arbeit, unter Berücksichtigung der Analyse-Ergebnisse, dargelegt. Die Wirkung des Systems beruht auf der kristallchemischen Fixierung von Schadstoffkationen und -anionen in Speichermineralen. Diese entstehen entweder durch thermische Behandlung des Abfalls (primäre Speicherminerale) oder durch eine hydraulische Reaktion in der Deponie selbst (sekundäre Speicherminerale). Ziel der Arbeit ist die Realisierung des Konzepts der "Inneren Barriere" für Rauchgasreinigungsrückstände aus Müllverbrennungsanlagen. sg/difu

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152 S.

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