Aktionsbereiche des Stadtbewohners. Untersuchungen zur Bedeutung der territorialen Komponente im Tagesablauf der städtischen Bevölkerung.
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SEBI: Zs 1505
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
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Zusammenfassung
Analysen des Aktionsbereiches zielen auf eine Beantwortung der Frage ,,wie der Stadtbewohner die städtische Umwelt benutzt''. Der Aktionsbereich entsteht letztlich dadurch, daß ein Tätigkeitenmuster dem in der Stadt verfügbaren System der Gelegenheiten überlagert wird. Externe Regelungen der Gesellschaft zwingen den Einzelnen als Mitglied bestimmter Kategorien der Bevölkerung, unabhängig von der Lage seiner Wohnung im Lauf des Tages ein für seine Kategorie typisches Tätigkeitenmuster zu realisieren. Die Aktionsbereiche, die sich als Folge der Realisation der Tätigkeitenmuster in der Umwelt herausbilden, sind dagegen in hohem Maße von der Lage der Aktionsbasis Wohnung abhängig. Allgemein folgt die Entfernungsverteilung der Tätigkeiten der Verteilung der Gelegenheiten; d. h. mit zunehmender Entfernung der Wohnung vom Stadtzentrum vergrößert sich der Aktionsradius. Die Nutzungs-Intensität korreliert negativ mit der Entfernung. Entsprechend der Bedeutung der Tätigkeiten ergeben sich dabei unterschiedliche Entfernungsempfindlichkeiten. Als Folge davon ist bei den weniger mobilen Gruppen der Schüler, Hausfrauen und Rentner im weniger gut ausgestatteten Neubaugebiet eine erhebliche Einschränkung der Freizügigkeit zu beobachten.
Beschreibung
Schlagwörter
Aktionsbereich, Tagesablauf, Stadtbevölkerung, Tätigkeitsfeld, Demographie, Stadtsoziologie
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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart 10 (1973), S. 69-85
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Aktionsbereich, Tagesablauf, Stadtbevölkerung, Tätigkeitsfeld, Demographie, Stadtsoziologie