Europäische Stadtpolitik: Von Brüssel über Lille nach Leipzig und zurück.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Seit 1990 entwickelt sich das Politikfeld Stadtentwicklung auf europäischer und mitgliedstaatlicher Ebene. Seither haben im Rahmen ihrer informellen Zusammenarbeit die für Stadtentwicklung zuständigen Minister der europäischen Mitgliedstaaten gemeinsame politische Forderungen und Leitlinien formuliert, an denen sich die Umsetzung nationaler Stadtentwicklungspolitik orientieren sollte. Unter französischer Ratspräsidentschaft entstand das Aktionsprogramm von Lille, unter niederländischer der Rotterdam "Urban Acquis", unter britischer der "Bristol Accord" und schließlich unter deutscher Ratspräsidentschaft die "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt". Alle genannten politischen Papiere verfolgen das gemeinsame Ziel, zur nachhaltigen Entwicklung der europäischen Städte beizutragen. Sie betonen die Notwendigkeit horizontal und vertikal integrierter Methoden, d.h. einer sektorübergreifenden Politikabstimmung auf lokaler, regionaler nationaler und europäischer Ebene. Sie fordern die Anerkennung der räumlichen Aspekte und Einflüsse der verschiedenen Fachpolitiken und stärken die Rolle der Städte. Darüber hinaus fördern sie den europäischen Erfahrungsaustausch aller Akteure auf dem Gebiet der Stadtentwicklung. Die Mitgliedstaaten und die europäischen Institutionen entwickeln im gegenseitigen Lernprozess eine immer deutlicher werdende Politik für die Städte in Europa. difu
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 7/8
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S. 479-486