Die Wirksamkeit von im Ausland geschlossenen Minderjährigenehen. Grundrechtsdogmatische Bewertung des neuen Art. 13 EGBGB.

Kohlhammer
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Kohlhammer

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Stuttgart

item.page.language

item.page.issn

0029-859X

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB

item.page.type

item.page.type-orlis

Abstract

Seit Juli 2017 ist das "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen" Bestandteil des deutschen Familienrechts. Der Gesetzesbegründung zufolge dient es der Rechtsklarheit sowie dem Schutz der betroffenen Minderjährigen. Im Ausland geschlossene Minderjährigenehen erfahren in Deutschland nach der speziellen Vorbehaltsklausel des Art. 13 Abs. 3 EGBGB n.F. grundsätzlich keinerlei rechtliche Anerkennung mehr. Das Gesetz lässt in seiner Pauschalität daran zweifeln, ob der Gesetzgeber die verfassungsrechtlichen Grenzen seines Gestaltungsspielraums nicht überstrapaziert hat. Der Beitrag nimmt eine kritische Untersuchung der Neuregelungen aus grundrechtsdogmatischer Perspektive vor. Frage ist, ob das Gesetz die Wirksamkeit der betroffenen Ehen im Einzelfall mit Blick auf die unterschiedlichen Grundrechtsdimensionen zu stark beschneidet.

Description

Keywords

Journal

Die Öffentliche Verwaltung

item.page.issue

Nr. 2

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 41-50

Citation

item.page.dc-subject

item.page.subject-tt

item.page.dc-relation-ispartofseries