Städtewachstum und Eingemeindung im 19. Jahrhundert.

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SEBI: 78/3589

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Die Bedeutung der Eingemeindungen für den Transformationsprozeß der Stadt im 19. Jahrhundert läßt sich quantitativ daran ablesen, daß sich zwischen 1850 und 1910 die Durchschnittsfläche der größeren Städte mehr als verdoppelte. Die Eingemeindung folgt dem Verstädterungsprozeß mit einer Phasenverschiebung. So sind die städtischen Gebietsveränderungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nur zu kleinen Teilen eine Folge von Wachstumsvorgängen. Erst gegen Ende des Jahrhunderts entwickeln die Städte eine bewußte Wachstumspolitik. Diese kann durch den damit erweiterten Leistungs- und versorgungsraum als ein Instrument sozialen Ausgleich angesehen werden.

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Schlagwörter

Stadtwachstum, Eingemeindung, Verstädterung, Stadtgeschichte, Verwaltungsorganisation

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In: Die deutsche Stadt im Industriezeitalter - Beiträge zur modernen deutschen Stadtgeschichte.Hrsg.: Reulecke, Jürgen., Wuppertal: (1978), S. 67-89, Tab.; Lit.

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Stadtwachstum, Eingemeindung, Verstädterung, Stadtgeschichte, Verwaltungsorganisation

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