Kein Ersatz für das Programm Soziale Stadt. Biwaq: Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Während die Bundesregierung die Bundesmittel für die Städtebauförderung im Programm Soziale Stadt kürzt, bleibt das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanzierte Programm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (Biwaq)" vorerst ungeschoren. Seit dem Start des Biwaq-Programms im Jahr 2008 wurden in der ersten Förderrunde aus Bundes- sowie EU-Mitteln 71 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Aus fast 500 Bewerbungen wurden Projekte in 93 Städten ausgewählt, darunter zahlreiche, an denen auch Wohnungsunternehmen beteiligt sind. In dem Beitrag werden einige Projekte vorgestellt: In Berlin-Kreuzberg wurden im Rahmen des Biwaq-Programms "WorkIn" 15 Wohnhäuser saniert und Langzeitarbeitslose zu Haus-, Anlagen- und Einrichtungsbetreuern ausgebildet. Das Memminger Projekt "Berufliche Integration in der sozialen Stadt (BISS)" soll die Integrations- und Berufsaussichten von Schülerinnen und Schülern steigern. In Neustadt an der Weinstraße beinhaltet das Projekt "Alltag und Familien orientierte Dienstleistungen" ein Qualifizierungs- und Beschäftigungsprogramm für langzeitarbeitslose Bewohner eines Wohnquartiers in Neustadt-Ost. Auch in Wiesbaden setzen die drei beteiligten Wohnungsunternehmen im Biwaq-Projekt "Wohnservice Biebrich" auf die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen. Hier geht es allerdings nicht um die bauliche Instandhaltung als vielmehr um alltägliche Probleme vor allem älterer Mieter, denen es auf diese Weise ermöglicht werden soll, lange in ihrer Wohnung bleiben zu können. Darüber hinaus kümmern sich die Programmteilnehmer auch um die Sicherheit und Sauberkeit im Quartier. Im Fazit wird festgehalten, dass das Biwaq-Programm zwar Arbeits- und Städtebauförderung zusammenbringt, aber nicht als Kompensation für die Kürzung der Städtebauförderungsmittel im Programm Soziale Stadt gelten kann.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 5

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S. 22-23

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