Sichere Knotenpunkte für schwächere Verkehrsteilnehmer.
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 330/33
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EDOC
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Abstract
Kinder, ältere Menschen und Mobilitätseingeschränkte - "schwächere Verkehrsteilnehmer"- sind im Verkehrsraum aufgrund ihrer körperlichen und kognitiven Einschränkungen häufig benachteiligt. Doppelt schwer wiegt die Tatsache, dass diese Personengruppen bei Verkehrsunfällen zu Fuß oder mit dem Fahrrad besonders häufig (Kinder) oder besonders schwerwiegende Verletzungen bis hin zur Todesfolge (ältere Verkehrsteilnehmer) erleiden. Knotenpunkte haben dabei ein besonders hohes Risikopotenzial. Mehr als jeder zweite Unfall in Ortschaften geschieht an einem Knotenpunkt. Das hohe Gefährdungsrisiko für diese Gruppen kann sich dabei aus mehreren Gründen ergeben. Möglicherweise werden die Anforderungen von Kindern, älteren Menschen und Mobilitätseingeschränkten bei der Gestaltung von Verkehrsräumen in den Regelwerken nicht ausreichend berücksichtigt. Auch könnte ein potenziell vorhandener Spielraum bei den Vorgaben aus den Regelwerken nicht immer im Sinne schwächerer Verkehrsteilnehmer umgesetzt worden sein, da Nachteile für die Verkehrsabwicklung befürchtet wurden. Viele Sicherheitsdefizite entstehen zudem erst während der Planung oder Umsetzung, was Erfahrungen aus der Auswertung von Pilotaudits bei der Qualifizierung von Sicherheitsauditoren zeigen. Im Rahmen der Studie werden für Kinder und Jugendliche die Themenbereiche Fußgänger und Radfahrer als aktive Verkehrsteilnehmer besonders hervorgehoben (die motorisierte Teilnahme am Verkehr, z. B. als Mitfahrer, wird in dieser Studie ausgeklammert). Für die älteren Verkehrsteilnehmer werden ebenfalls die Themenbereiche Fußgänger und Radfahrer hervorgehoben, daneben wird der ältere Mensch vor allem als Kraftfahrer dargestellt. Die Teilnahme am öffentlichen Verkehr oder als Mitfahrer (Bus und Bahn) wird für die bestehende Fragestellung ausgeklammert. Die Darstellung für die Gruppe der mobilitätsbehinderten Menschen richtet sich zusätzlich nach den Erfordernissen, die sich aus der Anfrage bei relevanten Dachorganisationen ergeben.
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XII, 245 S.
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Forschungsbericht; 23