Länderübergreifende und interkommunale Zusammenarbeit - zentraler Weg für die Kommunen zur Bewältigung der demografischen, fiskalischen und energiepolitischen Herausforderungen im Bereich der wirtschaftlichen Betätigung. Die mitteldeutsche Demografie-Initiative. Regionalveranstaltung Mitteldeutschland am 24. August 2011 in Erfurt. [Bd.1]: Studie des Verbundnetz für kommunale Energie. Mit struktur - und ressortübergreifenden Strategien die demografischen Herausforderungen meistern. Eine Bestandsaufnahme mit dem Schwerpunkt kommunalwirtschaftliche Betätigung. [Bd. 2]: Positionspapier des Verbundnetz für kommunale Energie. Mit struktur - und ressortübergreifenden Strategien die demografischen Herausforderungen meistern. Eine Bestandsaufnahme mit dem Schwerpunkt kommunalwirtschaftliche Betätigung. [Bd. 3]: Thesen und Handlungsempfehlungen für struktur- und ressortübergreifende Anpassungsstrategien mit dem Schwerpunkt Kommunalwirtschaft auf der Grundlage des Positionspapiers des Verbundnetz für kommunale Energie.
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Datum
2011
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Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Panketal
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ISSN
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Standort
ZLB:Kws 580/4
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
EDOC
Autor:innen
Zusammenfassung
Der demografische Wandel als der Megatrend des 21. Jahrhunderts ist kein normaler Strukturwandel. Er umfasst sämtliche Lebensbereiche und führt zu Veränderungen in einem bisher noch nicht erlebten Maße. Der Prozess umfasst die folgenden vier Bereiche: die insgesamt starke, im Detail aber differenzierte Reduzierung der Bevölkerungszahl; die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung und die Verschiebung der Proportionen zwischen den Altersgruppen (Erhöhung des Durchschnittsalters); die Veränderung der Sozialstruktur (vor allem der Familien-, und Haushaltsstrukturen, d. h. auch zunehmende Vereinzelung , Zunahme der wirtschaftlichen und politischen Bedeutung der älteren Bevölkerungsjahrgänge); die Veränderung der räumlichen Verteilung der Bevölkerung durch Abwanderung aus dem ländlichen Raum und Zuwanderung in Wachstumskerne. Diese demografische Herausforderung ist einmalig in der europäischen Geschichte. Es gibt deshalb keine fertigen und erprobten Rezepte, wie die europäischen Gesellschaften angemessen auf diese Entwicklung reagieren sollten. Da die demografischen Kernprozesse des Wandels (Geburtenniveau) kaum zu beeinflussen sind, ist eine differenzierte Vorgehensweise beim Umgang mit Alterung und Schrumpfung und ihren Auswirkungen erforderlich und erfolgversprechend. Notwendig sind flexible Anpassungsstrategien, sowohl auf gesamtstaatlicher Ebene, aber auch im Blick auf die besonders betroffenen Regionen.
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
23, 7 S.