Modellprojekt Interkulturelle Nachbarschaften im Stadtquartier Mittelfeld. Eine quantitative und qualitative Bestandsanalyse.

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Hannover

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ZLB: 4-2004/982
DIFU: 05 Niedersachsen / Hannover

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PL

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Abstract

Nach Jahren mit einer weitgehend stabilen und homogenen Bevölkerungszusammensetzung ziehen seit Anfang der neunziger Jahre insbesondere Migranten sowie Personen in schwierigen Lebenslagen in das Quartier, das einen besonders hohen Anteil an Belegrechtswohnungen aufweist. Die Sozialstrukturmerkmale zeigen einen hohen Anteil an Bewohnern, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind. Das Miteinander der "alten" und "neuen" Bewohner im Stadtteil ist durch zunehmende nachbarschaftliche Differenzen gekennzeichnet. Die Intention des Projekts ist es nun, die Konflikt- und Problemkonstellation zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu ermitteln, um schließlich langfristig geeignete Handlungsansätze ihrer Überwindung bzw. Prävention zu entwickeln und umzusetzen. Als übergeordnete Ziele stehen darüber hinaus die Stabilisierung der Nachbarschaftsnetzwerke und die Entwicklung von Selbsthilfestrukturen im Bereich der Konfliktlösungskompetenzen im Vordergrund. Die Studie stellt die Analyse der aktuellen Situation im Stadtquartier Mittelfeld und ein darauf aufbauendes Konzept von Strategien und Maßnahmen zur Förderung des interkulturellen Zusammenlebens vor. fu/difu

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138 S.

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IES-Projektbericht; 106.02