Wohnungsangebot für arme Familien in Großstädten. Eine bundesweite Analyse am Beispiel der 100 einwohnerstärksten Städte.

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Gütersloh

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BE
EDOC

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Bislang wurden Wohnungsmärkte i.d.R. lokal betrachtet und diskutiert. Vorliegende Studie analysiert erstmals die Wohnungsmärkte der 100 einwohnerstärksten Städte Deutschlands für die im regionalen Vergleich armen Familien, und zwar im Hinblick auf Wohnungsverfügbarkeit und -finanzierbarkeit. Weiterhin ermöglicht die Analyse einen bundesweiten Überblick darüber, in welchen Städten der Wohnungsmarkt besonders angespannt ist, und untersucht mögliche Einflussfaktoren, die Verdrängungsprozesse bestimmter Bevölkerungsgruppen begünstigen oder verhindern können. Neben der differenzierten Analyse der lokalen Wohnungsmärkte sind Ziele der Studie, dafür zu sensibilisieren, dass Armut nicht nur aus einem geringen Einkommen, sondern auch aus hohen Lebenshaltungskosten resultiert, und einen neuen Armutsbegriff zu definieren, der dies berücksichtigt Die zusammengefassten Ergebnisse aller lokalen Auswertungen bestätigen einen Einfluss von Armut auf die Möglichkeiten der Wohnungswahl. Weiterhin zeigen die differenzierten Auswertungen, dass Familien, die bei einer bundesweiten Betrachtung der Einkommen nicht als arm gelten, unter Berücksichtigung der zu zahlenden lokalen Mietkosten dennoch unter die Armutsschwelle gelangen können. Drittes zentrales Ergebnis ist die hohe Differenziertheit zwischen den Wohnungsmärkten der 100 einwohnerstärksten Städte.

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74 S.

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