Kreativquartiere. Urbane Milieus zwischen Inspiration und Prekarität.

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Berlin

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ZLB: 2009/688
IFL: 2009 B 0199

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DI

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Abstract

In vielen Städten werden neue Wachstumshoffnungen heute an die Kultur- und Kreativwirtschaft geknüpft. Kreative in die Stadt zu ziehen und ihnen Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten gilt vielfach als probates Mittel urbaner Entwicklung. Einig ist man sich dabei, dass "kreative urbane Milieus" meist konzentriert auf bestimmte Stadtquartiere inspirierende Bedingungen bieten. Aber was kennzeichnet solche Milieus eigentlich? Wie entstehen sie? Welche Ressourcen benötigen die Kreativen, und welche nutzen sie tatsächlich? Die Forschung hat diese Fragen bislang nur unzureichend beantwortet. Die Autorin stellt sich die Aufgabe, eine präzise qualitative Beschreibung und systematische Analyse zu liefern. Am Beispiel eines überregional bekannt gewordenen "Kreativquartiers" der Kastanienallee im Prenzlauer Berg in Berlin schildert sie, wie die sozialen Grundlagen schöpferischer Produktion mit der spezifischen Lebensweise kreativer Solo-Selbständiger und einem konkreten Ort im städtischen Raum verknüpft sind. Die Untersuchung führt zu konkreten Empfehlungen, wie "Kreativquartiere" von kommunaler Seite unterstützt werden können und sie verweist auf die sozialen Gefährdungen der Kreativen, die vielfach am Rand der Prekarität operieren.

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178 S.

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