Theoretische Kartographie - ein Beitrag zur Systematik.

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BBR: B 8081

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Abstract

Die theoretische Kartographie, die die Arbeitsgrundlage der praktischen Kartographie bildet und gleichzeitig selbst aus dieser abstrahiert ist, wird heute noch unterschiedlich definiert als wissenschaftliche Kartographie schlechthin, als Methodenlehre des Kartenentwurfes und der graphischen Kartengestaltung, als Darstellungsform chorologischer Strukturmodelle und Kommunikationsmittel usw. Die Forschungsansätze der theoretischen Kartographie werden mit der Revolution der theoretischen Geographie in den letzten Jahrzehnten verglichen. Die unterschiedlichen Auffassungen kommen in dem systematischen Aufbau der Kartographie als wissenschaftlicher Disziplin zum Ausdruck. Der Verfasser schlägt ein neues Gliederungssystem vor und erläutert kurz den Inhalt der übergreifenden Kategorien und Subsysteme, betont aber zugleich nachdrücklich, daß es ein allgemeingültiges System (noch) nicht gibt und nicht geben kann. Sowohl die jeweiligen Aufgabenstellungen als auch die wechselnden Zeitströmungen, z.B. die stärkere Betonung des graphisch-semiologischen Aspektes (Darstellung), der Komplexanalyse, Typisierung und thematischen Kartometrie (Forschung) oder der Gesichtspunkte der Kommunikation, müssen zwangsläufig zu voneinander abweichenden Klassifizierungen der Kartographie als Formalwissenschaft führen.

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Kartographie, Theorie

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In: Beiträge zur theoretischen Kartographie.Festschr. f.E.Arnberger., Wien: (1977), S. 15-37, Lit.

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Kartographie, Theorie

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