Schwermetalle in Donau- und Donaukanalsedimenten in und östlich von Wien. Eine Vorstudie; Heavy metals in the sediments of the river Danube and the Donaukanal in the City and to the East of Vienna. A preliminary report.
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1986
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Zusammenfassung
Ein Teilaspekt der Verunreinigung von Flüssen ist der in den letzten 30 Jahren schnell gestiegene Schwermetalleintrag durch die Abwasserbelastung aus Industrie und Haushalt. Im Gegensatz zu organischen Schadstoffen oder krankheitserregenden Mikroorganismen sind Schwermetalle nicht abbaubar. Sie werden als schwerlösliche Verbindungen in Flusssedimenten deponiert und stellen im Falle ihrer Remobilisierung bedeutende Gefahren für die Umwelt dar. Von Mai bis Juni 1984 wurden 20 ufernahe Donaukanal- und Donausedimentproben aus dem Abschnitt Wien-Staatsgrenze auf ihre korngrößenmäßige, mineralogische und chemische Zusammensetzung hin untersucht. Die Sedimente entsprechen im mineralogischen Aufbau einem tonigen, karbonatreichen Siltgestein. Während die meisten Schwermetalle in diesem kaum angereichert sind, ergibt sich für Cd, Pb, Zn, und Hg nach dem Geoakkumulationsindex für die Donau eine mäßige, für den Donaukanal eine mäßig starke Belastung. Als Emittenten werden Haushaltsabwässer und Treibstoffverbrennungsrückstände vermutet. (her)
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Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft, 38(1986), Nr.1/2, S.8-14, Abb.;Tab.;Lit.