Soziales Risikomanagement durch Übergangsmärkte.

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Berlin

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1011-9523

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ZLB: 4-2005/988

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Abstract

Begriffe wie Sozialpolitik und Arbeitsmarktpolitik scheinen nicht mehr zeitgemäß. Zunehmend ist von Risikomanagement die Rede. Für die Befürworter ist der Begriff ein Hilfsmittel, um Managementtechniken aus der Betriebs- oder Finanzwirtschaft auch in die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik zu übertragen; für die Kritiker ist der Begriff ein trojanisches Pferd, um neoliberale Prinzipien, vor allem Privatisierung und Deregulierung in diese Politikbereiche einzuschleusen. Der Essay betrachtet das in den öffentlichen Diskurs eingedrungene Wort "Risikomanagement" dagegen als eine "moralische Gelegenheit", die Balance von Eigenverantwortung und Solidarität auf dem Arbeitsmarkt neu zu bestimmen. Zunächst wird der Begriff Risikomanagement definiert, seine mögliche "soziale" Ausrichtung bestimmt und auf die psychologische Bedeutung der "Rahmung" von Risiken hingewiesen. Diese beeinflusst sowohl das individuelle Risikoverhalten als auch die Wahl der für die Problemlösung als geeignet erscheinenden Institutionen und zuständigen Akteure, also die Verantwortungsteilung zwischen Individuen, Familien oder anderen Gemeinschaften, Betrieben und Staat. Anschließend werden die empirisch-analytischen und die normativ-analytischen Grundlagen des Risikomanagements beleuchtet. Was mit dem Wort-Wechsel von der Arbeitsmarktpolitik zum sozialen Risikomanagement gewonnen ist, wird abschließend am Beispiel des Managements von Bildungsrisiken durch Übergangsarbeitsmärkte gezeigt. difu

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46 S.

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Discussion paper; SP I 2004-110