Die politische Besetzung der Ebene = Political symbolism of landscape.

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0942-752X

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IRB: Z 1781
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Abstract

Die politische Landschaft steckt voller Zeichen, deren Inhalt im Lauf der Zeit verblaßt, und die von der Natur verändert wird. Schon in den einfachsten Erscheinungsformen der Landschaft zeigen sich die Ergebnisse politischer Entscheidungen. Über Flurbereinigungen, Grüne Pläne, Agrarsubventionen und Marktlenkung oder auch Erbrecht werden Größe, Ordnung und Bepflanzung der Felder und die Lage der Höfe bestimmt. Zu den einfachsten politischen Elementen einer Landschaft gehören die Grenzmarkierungen, die private, regionale oder nationale, geistliche oder weltliche Besitztümer und Machtsphären trennen. Erst relativ spät hat sich in Nordeuropa die Gewohnheit ausgebildet, zwischen politischen, staatlichen Räumen eine Grenze zu einer Linie sich verdünnen zu lassen. Grenzmarkierungen waren authentische, letztinstanzliche Kennzeichen, die die Landschaft zur Trägerin von Besitz- und Machtzeichen machte. Dies gilt auch für die Verkehrswege als Dokumentation politischen Willens. Grenzen, Brücken, Straßen sind -Land-Denkmale-, deren Gegenwart in der Landschaft funktional begründbar sind; dies ist anders bei Denkmälern als geistig vermittelten Setzungen. (hg)

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Nr.3

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S.123-137

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