Grüne Theorie und graue Wirklichkeit. DIE GRÜNEN und die Basisdemokratie.

Selbstverl.
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Freiburg/Breisgau

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ZLB: 94/265

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DI
S

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Abstract

Im Verlauf der achtziger Jahre entwickelte sich aus dem ehemaligen Dreierparteiensystem sowohl auf Bundesebene als auch nach und nach auf Länderebene ein Vierparteiensystem. Obwohl der Parteibildungsprozeß der Grünen in der Öffentlichkeit als abgeschlossen gilt, gärt der Prozeß der Klärung des grünen Selbstverständnisses nach wie vor. Ziel der Arbeit ist das Aufspüren basisdemokratischer Begründungsmuster innerhalb der Partei, deren Fortbestand für die Identität der Partei konstitutiv zu sein scheint. Das Gewicht dieser Begründungsmuster manifestiert sich schon allein darin, daß sie nach zehn Jahren Parlamentarismus innerhalb der Partei noch immer nicht offen in Frage gestellt werden, sondern man sich auf die Auslegung dessen, was denn nun Basisdemokratie sei, verlegt hat. Die Breite der Auslegungsmöglichkeiten legt weiterhin die Vermutung nahe, daß die basisdemokratische Identität schon zu Gründerzeiten mehr Risse hatte, als im Nachhinein zugegeben wird. Die Heterogenität der Gründungsgruppen scheint diesen Verdacht zu bestätigen. Die Herausbildung dieser identitätsdemokratischen Modelle, ihr Gegossenwerden in Parteiregularien und Verhaltensanforderungen sowie die Funktion, die diesen Modellen im innerparteilichen Meinungsstreit beikommt, umreißen die Fragestellung der Arbeit. Der Autor verfolgt die Entwicklung der Partei und die Rolle der Basisdemokratie als "Mythos" bis zum Scheitern der Grünen bei der Bundestagswahl 1990. sg/difu

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337 S.

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Freiburger Schriften zur Politikwissenschaft; 4