Passiver Widerstand im Ruhrkampf. Eine Fallstudie zur gewaltlosen zwischenstaatlichen Konfliktaustragung und ihren Erfolgsbedingungen.

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DE

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Münster

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ZLB: 97/1374

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Zusammenfassung

Gewaltloser, ziviler Widerstand ist spätestens seit dem Machtumschwung in der DDR durch das Volk ein Symbol für eine breite Anzahl weiterer Ereignisse in der Weltgeschichte geworden, in der die regierenden Machthaber vor der Kraft der Straße Zugeständnisse machen mußten. Hier werden im besonderen die spezifischen Funktionsweisen und Wirkungsmechanismen dieser Form des Widerstands in Betracht gezogen. Unter Zuhilfenahme der Widerstandsidee des Ruhrgebiets von 1923, als nach ausbleibenden Reparationszahlungen französische und belgische Truppen zur Sicherung der Steinkohleförderung einmarschierten, wird der Gedanke des passiven Widerstandes analysiert. Indem der Erfolg und die Gründe des Scheiterns aus dem Gesamtzusammenhang des Konflikts entwickelt werden, will die Arbeit dazu beitragen, eine realistische Einschätzung von Stärken, Schwächen und Erfolgsbedingungen zivilen Widerstands zu entwickeln. Weiterhin wird auf die Wahrnehmung gewaltloser Kampfformen als Machtfaktor durch das sogenannte "kollektive Gedächtnis" des Volkes eingegangen. mabo/difu

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ca. 540 S.

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Studien zur Gewaltfreiheit; 1