Ideologische Konzepte in der Jugendforschung.
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1976
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SEBI: 79/1705
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Zusammenfassung
Der Autor geht davon aus, daß Jugendforschung neben ihrem unmittelbaren pädagogischen Zusammenhang immer auch gesellschaftlich-politische Relevanz besessen hat.Nach der Studentenbewegung ist dies auch immer wieder reflektiert worden.Die Jugendforschung erfuhr zumindest teilweise eine Umorientierung.Das Interesse des Autors gilt nun nicht methodisch-technischen Unzulänglichkeiten, sondern der ideologiekritischen Analyse von Jugendkonzepten.Von einer ,,ideologischen'' Ausprägung wird dann gesprochen, wenn das Jugendbild dem theoretischen Diskurs nicht standhält, wenn wissenschaftliche Aussagen mit dem Anspruch philosophischer Seinsaussagen auftreten und diese als nicht mehr hinterfragbar angesehen werden, oder wenn nur teilweise qültige Aussagen verallgemeinert werden und etwa in politischen Zusammenhängen Legitimationsfunktionen übernehmen.Eine Rückschau aus frühere Konzepte der Jugendforschung soll verdeutlichten, daß die gegenwärtige sozialwissenschaftliche Jugendforschung der Gefahr unterliegt, durch einen Anschluß an frühere Konzepte deren ideologische Implikationen mitzuübernehmen.Untersucht werden etwa die Bedeutung der Eigengesetzlichkeit der Jugendphase in der Jugendpsychologie der 20er Jahre und die ,,Jugend ohne Jugendphase'', d. h. das Bild der erwerbstätigen Jugend als Folge bürgerlicher Jugendideologie.Der zweite Hauptteil der Arbeit widmet sich dem Jugendbild in der sozialwissenschaftlichen Jugendforschung. sw/dif
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Bochum: (1976), 204 S., Lit.