Der Quartierspark um die Ecke. Warum gute Freiraumversorgung im Kleinen anfängt.
Patzer
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Patzer
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DE
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Berlin
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0948-9770
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ZLB: Kws 125 ZB 6810
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Abstract
Der Aufenthalt im Freiraum hängt maßgeblich vom Angebot ab. Die meisten Städte verfügen über ausgedehnte Erholungsräume, große Parkanlagen, Stadtwälder oder Flussauen. Doch diese können nur der in der Nähe lebenden Bevölkerung als Alltagsfreiräume dienen. Von Menschen, die weiter weg wohnen, werden sie aus Zeitgründen nur gelegentlich aufgesucht. Für die kurze, alltägliche Erholung im Grünen sind sie auf wohnungsnahe Angebote angewiesen. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede in der Verfügbarkeit. Will man an diesem Teilaspekt der Umweltgerechtigkeit etwas ändern, sind insbesondere auf der untersten Versorgungsebene im Bereich der wohnungsnahen kleinen Freiräume Verbesserungen nötig. Seit über hundert Jahren wird versucht, Orientierungswerte dafür zu finden, was als klein einzustufen ist. Die Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) stellte 1973 eine Liste an Orientierungsgrößen für verschiedene Freiraumtypen zusammen, inbesondere in Bezug auf Mindestgrößen und Einzugsbereiche. Mit dem Weißbuch Stadtgrün hat die Diskussion um Orientierungswerte im Jahr 2017 neuen Aufschwung erhalten und eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Auftrag gegebene Studie empfiehlt eine Mindestgröße von einem Hektar und einen Einzugsradius von 500 Metern. Empirische Befunde zeigen, dass verschiedene Städte Parkanlagen, die deutlich kleiner als 1 Hektar sind, in ihrer Freiraumversorgung berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die Ergebnisse von Nutzerbefragungen vorgestellt, die in vier Nachbarschaftsparks mit einer Größe von 0,6 bis 0,7 Hektar durchgeführt wurden. Es zeigte sich, dass die kleinen Nachbarschaftsparks für viele Besucher eine wichtige Rolle in der Alltagserholung und dem sozialen Miteinander spielen.
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Stadt + Grün : das Gartenamt ; Organ der Ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag
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Nr. 12
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S. 46-51