Die naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative, ein ungerechtfertigtes Vorrecht.

Heymann
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Heymann

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Köln

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0012-1363

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ZLB: 4-Zs 61
BBR: Z 121

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RE

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Abstract

Die höchstrichterliche Rechtsprechung räumt der Verwaltungsbehörde seit einigen Jahren - sei es in Planfeststellungsverfahren für Infrastrukturprojekte, sei es in immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen - eine naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative ein, soweit es um Fragen des besonderen Artenschutzes oder um FFH-Verträglichkeitsprüfungen geht. Sie reduziert damit den Rechtsschutz zu Lasten des Naturschutzes. Dies geschieht ohne normative Ermächtigung und ist daher rechtswidrig.

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Deutsches Verwaltungsblatt

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Nr. 23

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S. 1479-1483

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