"Die Kinder liegen buchstäblich aufeinander". Schule und Industrialisierung in Kamen 1847-1918.

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Dortmund

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ZLB: 95/639-4

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DI

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Abstract

Die Arbeit will Industrie- und Schulgeschichte verknüpfen und beides als Teil des Wandels einer städtischen Gesellschaft darstellen. Während der Industrialisierungsbeginn für die Schulentwicklung bedeutungslos war, zeigte die Hochindustrialisierung seit 1871 eine breite Wirkung im Schulwesen. Der Industrialisierungsdruck forcierte den Ausbau der Schulsysteme; das Interesse der Industrie erhöhte die Bedeutung des Realienunterrichts in den allgemeinbildenden Schulen und förderte die Einrichtung neuer berufsorientierter Bildungseinrichtungen. Indessen wird deutlich, daß die kommunale Selbstverwaltung maßgeblichen Einfluß auf die Schulmodernisierung hatte. Am Ende bildete ein differenziertes städtisches Schulsystem qualifizierten Nachwuchs für die heimische Industrie und Wirtschaft aus. kmr/difu

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VII, 365 S.

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